Tourenvorschläge zum Selbstfahren
Weitere Infos: Guido Althausen guido.althausen@teranga.net
St. Louis - Djoudj Vorgesehen 3 Tage, nach belieben zu Verlängern.
Beschreibung:
Der Norden Senegals ist der am dünnsten bevölkerte Landesteil.
Mit nur einer Handvoll größerer Siedlungen und einer Landschaft,
die am meisten durch ihre Kargheit fasziniert steht diese Region
bereits ganz unter dem Einfluß des Sahel. Nördlich der Linie Dakar
- Tambakounda breitet sich eine von Mensch und Tier verödete,
größtenteils nur spärlich bewachsene Dornbuschsavanne aus, die
dem Auge nur wenig Abwechslung bietet. Dennoch sollte der "hohe
Norden" in der Reiseplanung nicht gänzlich unter den Tisch fallen,
hat er doch zumindest drei "Top Attraktionen" zu bieten: An erster
Stelle sei der Senegal-Fluß genannt, der Hunderte von Kilometern
die Grenze zu Mauretanien bildet und sich mit seinen fruchtbaren
Ufern als ein grünes Band durch den wüstenartigen Sahel windet.
Dann die alte Metropole Saint Louis, die sich im Mündungsdelta
des Flußes breitgemacht hat und noch eine gehörige Portion ihrer
kolonialen Atmosphäre in die Neuzeit hinüberretten konnte. Nicht
vergessen werden sollte der Djoudj - Nationalpark. Man braucht
nicht ornitologisch "vorbelastet" zu sein, um von der schlicht
überwältigenden Präsenz der Vogelwelt in den Bann gezogen zu werden.
Der Djoudj - Nationalpark ist das Weltweit drittgrößte Vogelreservat.
Nur an wenigen anderen Plätzen konzentrieren sich Vögel in so
großer Zahl wie hier, schätzungsweise 400 verschiedene Vogelarten
leben im Djoudj - Reservat.
1. Tag
Von Dakar aus über Thies nach St. Louis. Nachmittags Stadtbummel,
die Altstadt malerisch auf einer Insel. Besuch der zahlreichen
Kunstgalerien. Übernachtung in einem Campement.
2. Tag
Fahrt zum Vogelreservat Djoudj. Aufenthaltsort zahlreicher überwinternder
Zugvögel aus Europa. Kurzexkursion zu Fuß, Pirogenfahrt. Ein Paradies
voller ornitologischer Überraschungen. Übernachten, Camp im Park.
3. Tag
Nach Besichtigung der Vogelstation, Rückfahrt nach St. Louis,
Möglichkeit Einkäufe zu erledigen.
Delta du Saloum
Vorgesehen 3 Tage, nach belieben zu verlängern.
Beschreibung:
Die Region Sine Saloum ist eine stark von den beiden Flüßen Sine
und Saloum geprägte Wasserlandschaft mit zahlreichen kleinen Inselchen,
die von einem Labyrinthartigen Gewirr von Bolongs umgeben sind.
Sie umfaßt die Region de Fatick südlich der Petite Cote bis hinunter
zum Gambia River. In östlicher Richtung reicht sie mehrere hundert
Kilometer landeinwärts und get über in die Region de Kaolack.
Die grüne Flußlandschaft bildet einen wohltuenden Kontrast zur
trockenen nördlichen Sahelzone. Die Flußarme sind mit dichten
Mangroven und Schilf bewachsen. Das Sine-Saloum Mündungsdelta
ist ein belebtes Vogelreservat. Unter den zahlreichen Wasservögeln
finen sich Reiher, Störche, Fischadler, Möven und Pelikane. Für
den Reisenden ist das Gebiet nur über wenige Straßenverbindungen
zugänglich. Zur Erkundung ist die Piroge ein unentbehrliches Verkehrsmittel.
Das Delta du Saloum ist das Fischerparadies. Der vorgelagerte
Atlantik bietet das weltweit reichste Nahrungsangebot für Fische
und ist daher auch entsprechend Fischreich, aller Arten und Größen.
Von Hochsee- bis zu den bunten Korallenfischen. Ausgeprägte Gezeiten
und erhöhte Wassertemperaturen garantieren dem Anfänger sowie
dem erfahrenen Fischer zu jeder Jahreszeit einen guten Fang.
1. Tag
Von Dakar, über Joal. Besuch der Muschelinsel Fadiout, weiterfahrt
durch Savannenlandschaft nach Ndangane. Hier steigen wir in ein
anderes Beförderungs- mittel um, die Piroge. Kurze überfahrt zu
unserem Campement. Nachmittags Möglichkeit zum Besuch eines Serer
- Dorfes auf der Insel oder wahlweise erste Angelversuche.
2. Tag
Früher Aufbruch zu unserer Pirogentour durch das Flußdelta. Natur
pur. Den Tag über werden wir uns der zahllosen Vögel erfreuen,
Landexkursionen unternehmen, Bademöglchkeiten wahrnehmen und wer
möchte, mit der gestellten Angel- ausrüstung sein Glück als Fischer
versuchen. Abends Camp auf den Iles du Diable mitten im Delta.
3. Tag
Nach dem Frühstück geht es wieder aufs Wasser, zunächst Richtung
Kaolack und später im Bogen zu unserem Ausgangpunkt zurück, wo
wir Nachmittags eintreffen werden.
Niokolo-Koba
Vorgesehen 4 Tage, nach belieben zu Verlängern.
Beschreibung:
Wer noch ein Stück intakte senegalesische Tier- und Pflanzenwelt
erleben will, sollte unbedingt einige Tage im Nationalpark Niokolo-Koba
verbringen.Unter den sechs senegalesischen Nationalparks ist dieser
im Südosten gelegene Park nicht nur der älteste und weitaus größte,
sondern zweifelsohne auch der spektakulärste, sind doch mit etwas
Glück und Ausdauer sogar noch Elefanten, Büffel, Antilopen und
auch Löwen zu sichten. Das mehr als 8000 Quadratkilometer umfassende
Gebiet ist das größte zusammenhängende Naturschutzreservat Westafrikas.
Der Park liegt an der Übergangszone zwischen trockener Savanne
und Feuchtwald und bietet dadurch eine äußerst Kontrastreiche
Vegetation. An den Flußläufen des Gambia und dessen beiden Nebenflüssen
Koulounton und NiokoloKoba breiten sich üppige Galeriewälder und
teilweise unwegsamer Dschungel aus. Die artenreiche Fauna präsentiert
sich beinahe schon wie eine komplette Aufzählung aus Grizmeks
Tierleben. Über 70 verschiedene Arten von Säugetieren, z.B. Büffel,
Flußpferde, Warzenschweine, Elefanten, Antilopen, Raubtiere wie
Hyänen, Panther, Geparde und Löwen sowie mehrere Affenarten wie
Schimpansen und Paviane leben hier, außerdem kommen ca. 200 verschiedene
Vogelarten und verschiedene Reptilien vor. Der Besucher sollte
diesen Park nicht mit einem Zoo verwechseln. Die Tiere liegen
nicht wie vielfach in den Wildreservaten Ostafrikas auf dem Präsentierteller,
um jederzeit angeschaut werden zu können. Erforderlich sind Geduld
und der Wille, sich der Natur anzupassen.
1. Tag
Dakar - M´bour - Kaolack - Tambakounda - Niokolo Koba. Über Kaolack
( Erdnußanbau ) fahren wir durch Savannenlandschaft nach Tambakounda
( letzte Versorgungsmöglichkeit ). An ursprünglichen Dörfern entlang
weiter zum Park Niokolo - Koba. Camp am Parkeingang.
2. Tag
Früher Aufbruch in den Park. Durch Bambuswälder, über den Mount
Assirik zum Gambia Fluß. Schwieriges Gelände, Atemberaubende Landschaften
und Tiere werden uns den Tag über Beschäftigen. Unser Camp direkt
am Oberlauf des Gambia
3. Tag
Es geht entlang des Flußes richtung Camp de Lion, Simenti, Diaka
unserem nächsten Camp. Tagsüber Tiersafari und verschiedene Kurzexkursionen
zu Fuß.
4. Tag
Ausfahrt aus dem Park. Zurück nach Dakar.